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Behandlungsablauf

Bei Patienten, die für diesen Eingriff in Frage kommen, werden Farbfotos von der defekten Restiris und der vorhandenen gesunden Iris des zweiten Auges angefertigt. Die Experten bei HumanOptics verwenden diese Vorlagen, um das Farbmuster präzise auf das Implantat zu übertragen. Ist keine Iris mehr vorhanden, wird die Augenfarbe je nach Wunsch gestaltet.

IMplantation einer ArtificialIris

Das Einsetzen der ArtificialIris dauert in der Regel etwa 20 Minuten und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Das aufgerollte Silikonscheibchen wird durch einen Schnitt von ca. 3 mm am Rande der Hornhaut eingeführt, im Auge entfaltet und fixiert.

Eine aufwändigere Implantation, wenn zum Beispiel zusätzliche Nähte erforderlich sind, um die Restiris mit einer Teilprothese zu verbinden, kann bis zu einer Stunde dauern und auch einen größeren Schnitt erfordern.

Sobald der Verband zum Schutz des Auges nach der Operation abgenommen wird, ist das Behandlungsergebnis sichtbar und die neue Iris mit der fixen Pupille kann ihre Funktion als Blende übernehmen. Die Lichtempfindlichkeit geht stark zurück und die Schärfentiefe verbessert sich. Kontraste zwischen hellen und dunklen Objekten sind wieder deutlich ausgeprägt.

Behandlung Articialiris

Erfahrungswerte mit der ArtificialIris

Prof. Dr. med. Hans-Reinhard Koch war maßgeblich an der Entwicklung neuartiger Implantate beteiligt. Mit der ArtificialIris hat er bereits sehr gute Erfahrungen gemacht:

"Die ArtificialIris bedeutet einen entscheidenden Schritt für die Behandlung von Aniridie oder schwerer Irisdefekte. Die funktionellen und ästhetischen Eigenschaften sowie eine optimale biologische Verträglichkeit entsprechen erstmals den Forderungen an einen idealen Irisersatz. Die Patienten berichten über eine erhebliche Steigerung ihrer Lebensqualität." (Zitat Prof. H.-R. Koch)

Die ArtificialIris wurde bereits mehr als 1000 mal mit großem Erfolg eingesetzt. Lesen Sie auch weitere Artikel von Patienten und aus der Publikumspresse.
 

Erstattung durch die Krankenkasse

Die Übernahme der Implantat- und Behandlungskosten muss mit der jeweiligen Krankenkasse abgeklärt werden. Ihr Augenarzt kann gerne einen Kostenvoranschlag für Ihre Krankenkasse bei uns anfordern.